Parodontitisbehandlung und Knochenaufbau

Parodontitis – weit mehr als eine bakterielle Infektion

 Liebe Patientin, Lieber Patient !

Immer mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass eine Parodontitis (Zahnfleischentzündung mit Knochenabbau) weit mehr ist als eine bakterielle Infektion.

Die klassische Parodontitis-Therapie umfasst die Entfernung tiefsitzender Beläge in Kombination mit verbesserter Zahnpflege und Prophylaxe, ggf. Antibiotika und chirurgischen Eingriffen und führt in der Regel zu guten Behandlungserfolgen.

Die Parodontitis sollte aber nicht allein als Folge von Zahnbelägen und Bakterien verstanden werden, sondern als Allgemeinerkrankung, die die Abwehrlage des Patienten widerspiegelt.

So entscheidet das Immunsystem wesentlich über Entstehung und Verlauf dieser weit verbreiteten Infektionserkrankung.

Auch schlechte Ernährung, Rauchen, Stress und Hormonstörungen sind weitere entscheidende Ursachen.

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Längst ist bekannt, dass Parodontitis mit Erkrankungen, wie z.B. Schlaganfall, Herzinfarkt, Diabetes, entzündliche Darmerkrankungen, Arthrose/Arthritis, im Zusammenhang steht.

Weiterhin können sowohl Probleme im Bereich einzelner Zähne auf Organstörungen hinweisen als auch Umweltbelastungen oder unverträgliches Zahnersatzmaterial einen negativen Einfluss ausüben.

Um den Behandlungserfolg nachhaltig zu stabilisieren, benötigen Parodontitis-Patienten eine Begleittherapie, in der die ganzheitlichen Zusammenhänge der Parodontitis einbezogen werden.